Der Wassermann in der Kunst

Seit Anbeginn der Menschheit bestand nie Zweifel daran, dass die unergründlichen Fluten von Flüssen, Seen und Meeren von wundersamen Wasserwesen bewohnt sein müssen.
In unterschiedlichsten Formen begegnen sie uns zu allen Zeiten in allen Kulturen.

So kannte jedes germanische Kind den Nöck. Er konnte junge Mädchen mit Harfenklängen in sein Unterwasserreich locken. An der friesischen Küste lebte man in unmittelbarer Nachbarschaft zum Meermann, der in seinem Palast am Grund der Nordsee zahlreiche Ertrunkene gefangen hielt.

Im Mittelmeerraum wusste man um die Meermänner mit menschlichen Oberkörpern, Fischschwanz und Dreizack. Bei den alten Griechen stieg der Meermann in Gestalt des Poseidon sogar zur Gottheit auf. Er wurde quasi olympisch und versetzte die Seeleute mit seiner Launenhaftigkeit in Angst und Schrecken.
Bei den vorchristlichen Römern setzte er sein Treiben fort, unter neuem Namen – aber mit unverändert wechselhafter Laune.

Bedenkt man, wie tief der Wassermann in unserer Geschichte, in unseren Mythen und Märchen verwurzelt ist, kann es kaum verwundern, dass seine Gestalt auch in der Kunst immer wieder auftaucht.
Hier haben wir exemplarisch einige Werke aus der Kunstgeschichte von der Renaissance bis zur Gegenwart zusammengetragen, die sich der Gestalt des Wassermanns facettenreich widmen:

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